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Archiv Anlässe

Ein Bildschirm mit Überwachungstools

21.10.2026 BIM aus dem FM gedacht

GNI hat in Thun die Technik des neuen Krematoriums besichtigt und interessante Einblicke in die Abläufe erhalten.
Danach transferierten die Teilnehmenden in die Aula zu zwei Referaten.

Samuel Klaus zeigte eindrücklich, wie die Stadt Thun aus dem FM die Bauherrenvertretung für das BIM Modell bereits ab der Projektierung einbringt. Dafür ist der eBKP-H zentral und ergänzt mit Fotos von den Baufortschritten, die dann mit dem digitalen Zwilling kombiniert Jahre später zeigen, wo eine Wand genau geöffnet werden muss, wenn ein technischer Defekt vorliegt. Das BIM Modell selbst wird nach der Gebäudeerstellung nicht nachgepflegt, sondern nur mit Hinweisen zu Wartungen ergänzt und erst bei einem Umbau erfolgt wieder ein Update des ganzen Modells.

Benoit Berthe zeigte, dass das Thema in der Romandie am Spital de Lavaux ebenfalls umgesetzt wurde. Dort unterstützte er das kleine Spital und hat in mehreren Workshops vor dem Bau die Spital- und FM-Abläufe abgefragt und optimiert. Danach wurden diese Anforderungen ins BIM Projekt aufgenommen und die ersten Gebäude sind nun erfreulich im Betrieb. Seine Botschaft an die Branche ist: BIM spart keine Kosten, sondern senkt die (Eigentümer-)Risiken im Betrieb und hilft den Wert der Immobilien zu erhalten.

Der Nachmittag wurde mit einem guten Netzwerk Apéro beendet.

Wir danken den beiden Referenten und den Führern der Besichtigung sowie besonders der Stadt Thun für die vielfältigen Einblicke in das anspruchsvolle Immobilienportfolio.

Programm

Päsentation von Samuel Klaus

Päsentation von Benoit Berthe

Impressionen: